>> Ernährung und Verhalten beim Hund - Teil 1 <<


 

Wer kennt es nicht?

Der eigene Hund sieht ein Leckerli und ist sofort im Arbeitsmodus.

Doch das kann manchmal auch ein Nachteil sein.

Heute erklärt dir Hunde- und Katzentrainerin Laura, wie Ernährung das Verhalten und

das Training mit Hunden beeinflussen kann.

 

Lucy: Wo ist das Leckerli?

 

 

Der Hund meiner Eltern, ein Jagdhund-Mix, kam im Alter von zwei Jahren zu ihnen. Essen - nämlich kein Essen - war je sicher vor ihr. Wenn ich heute mit ihr arbeite und sie einmal verstanden hat, dass es Leckerlis gibt, schaltet förmlich ihr Hirn aus. Und sabbern tut sie dann auch noch. Egal bei welchem Leckerli, sie frisst nämlich alles. Das ganze kann das Training oft erschweren wenn man nicht weiß, wie man damit umgehen soll. Aber ich habe für uns zumindest eine Lösung gefunden: statt bei Lucy mit zum Beispiel locken zu arbeiten, nutzen wir Clickertraining.


Aufgedrehter Hund

Vor allem Welpen und Junghunde sind oft aufgedreht, nicht nur im Training sondern auch im Alltag. Allerdings betrifft dieses Thema ganz oft auch erwachsene Hunde. Der Grund dafür ist manchmal sehr maishaltiges Futter, wo wir wieder bei der Ernährung wären. Das Problem ist: Mais enthält wenig Tryptophan und dieses wiederum ist sehr wichtig für den Stressabbau und Glücksgefühle. Wenn dein Hund also ständig aufgedreht ist und kaum zur Ruhe kommt, sollte mal überprüft werden, wie viel Mais im Hauptfutter, aber auch in den Leckerlis steckt.

Hochwertige Belohnungen

 

 

Es gibt mäkelige Hunde und es gibt Hunde wie Lucy. Bei beiden sollte man sorgfältig nachdenken, welche Leckerlis man nutzt. Auch das Hauptfutter kann als Belohnung eingesetzt werden wenn man kreativ genug ist.

 

 

 

Wenn man zum Beispiel den Rückruf trainiert ist es quasi unumgänglich, mit einer sehr hochwertigen Belohnung zu arbeiten; man nennt dies oft auch „Jackpot“. Dies ist eine Belohnung welche der Hund wirklich nur dafür bekommt und somit ist sie für den Hund sozusagen ein besonderes Highlight. Auch hier wichtig: nicht locken, sondern belohnen.

Wann hochwertige Belohnungen Fehl am Platz sind

Wurden Leckerlis beziehungsweise vielleicht sogar der Leckerlibeutel falsch verknüpft kann es sein, dass der Hund immer wenn er Leckerlis / den Leckerliebeutel sieht, im Arbeitsmodus ist. Das Problem: ganz viele Hunde kommen da auch nicht mehr raus. Deshalb sollte man sich nicht nur die Zusammensetzung der Leckerlis anschauen wenn der Hund nicht zur Ruhe kommt, sondern sich auch überlegen, wie der Leckerlibeutel denn beim eigenen Hund verknüpft wurde.

Futter als Stressmanagement

Futter kann nicht nur als Leckerli verwendet werden, sondern auch als Stressmanagementmaßnahme. Wie? Dafür eignen sich oft vor allem hochwertige Kauartikel, allerdings auch das normale Futter kann genutzt werden, damit der eigene Hund Stress abbaut. Was kann Hunde richtig eingesetzt beruhigen? Kauen, Schlecken, sowie Schnüffeln.


Mehr über Ernährung und Verhalten von Hunden erfährst du im Laufe der nächsten Wochen dann auf dem Blog von pfoetchentraining.com - dort werde ich, Evelyn von MiJaki, einen Gastbeitrag zum Thema veröffentlichen.


Über die Gastbloggerin:

Du kennst mich noch nicht? Ich bin Laura Gentile und komme aus Österreich, genau genommen Kärnten.

Ich bin eine mobile Hunde- und Katzentrainerin und arbeite ebenso online und helfe damit Menschen mit ihren Haustieren im gesamten deutschsprachigen Raum.

Meinen Blog und mehr findest du hier: pfoetchentraining.com 


>> Ernährungsberatung für Hunde <<

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