>> Vor - & Nachteile Trockenfutter <<

Vor kurzem hatte ich über meine Story eine kleine Umfrage gestartet und gefragt was euch mehr interessiert, BARFen oder Fertigfutter?

Und tatsächlich kam von euch die Rückmeldung, ihr wollt mehr über Fertigfutter erfahren. Natürlich kein Problem, denn über Fertigfutter gibt es so einiges zu erzählen.

 

Im ersten Step habe ich mich dazu entschieden euch mehr über Trockenfutter zu berichten. Nach und nach werde ich also euch in meinen Blog-Beiträgen und über meinen Podcast dazu berichten. 

 

Jetzt gehts erstmal um die Vor -& Nachteile von Trockenfutter und um Trockenfutterjunkies.

 

Vorteile >>

1) Ein ganz klarer Vorteil ist die Haltbarkeit, Trockenfutter lässt sich gut mehrere Monate lagern.

 

2) Dann ist das handling super easy. Oftmals sind die Beutel sogar wiederverschließbar und man kann mit einem Messbecher oder einer kleinen Schippe die passende Menge aus dem Beutel entnehmen und für seinen Vierbeiner die empfohlene Menge abwiegen.

 

3) Es gibt eine riesige Auswahl von diversen Marken, ob für Welpen, Junghunde, Erwachsene Tiere, alte Tiere, kranke Tiere usw. Die Regale in Zoogeschäften sind gefüllt mit unzähligen Sorten.

 

4) Und nicht zu vergessen, Trockenfutter gibt es schon sehr preisgünstig im Discounter zu erwerben und nach oben hin gibt es keine Grenzen. Je nach Geldbeutel lässt sich also ein Trockenfutter finden.

 

Nachteile >>

Aufgrund des Herstellungsverfahren beinhalten Trockenfutter einen hohen Stärke- bzw. Kohlenhydratanteil. Auch wenn auf der Verpackung "Getreidefrei" steht, ist das nicht ganz richtig. Viele Vierbeiner reagieren auf Weizen, dieses ist dann oft nicht mehr im Futter enthalten aber dafür gibt es günstige Bestandteile die als Ersatz dafür dienen wie Unmengen an Kartoffeln, Süßkartoffeln, Mais oder Reis. Und auch Mais tritt immer wieder bei Unverträglichkeiten auf. Da Süßkartoffeln auch immer mehr eingesetzt wird, lässt sich diese auch nicht mehr für Ausschlussdiäten verwenden, da man gut davon ausgehen kann, dass die Vierbeiner damit schon in Kontakt gekommen sind. 

 

Aufgrund dessen das der hohe Stärkeanteil nur sehr schwer abgebaut/verwertet werden kann, neigen Hunde & Katzen schnell zu Übergewicht.

 

Der Feuchtigkeitsgehalt ist super gering und es ist nur schwer zu gewährleisten, dass die Vierbeiner ausreichend trinken. Für Katzen ist Trockenfutter somit nicht zu empfehlen, da sie von Natur aus schlechte Trinker sind und ihren Wasserhaushalt über ihre Ernährung in Balance halten. Bei Katzen kommt auch hinzu, dass die eher zu Nieren- und Harnwegserkrankungen neigen, umso wichtiger das die Katzen ausreichend Flüssigkeit über die Nahrung aufnehmen kann.

Sollte dennoch Trockenfutter gefüttert werden, ist es sehr zu empfehlen, das Futter vor dem verfüttern ordentlich in Wasser einzuweichen.

 

Und wenn man sich anschaut wie viele Futterbestandteile enthalten sind, muss man sich auch fragen ob das so richtig sein kann?! Natürlich sind einige Bestandteile davon absolut notwendig aber viele Stoffe sind nur für die lange Haltbarkeit notwendig und sind verdächtig Unverträglichkeiten-/Allergien zu fördern. Denn oft müssen es nicht die einzelnen Bestandteile sein (Fleisch, Gemüse, Innereien..) sondern sind es die Bindemittel und Zusatzstoffe die Unverträglichkeiten-/Allergien fördern... 

Und was sind jetzt Trockenfutterjunkies?

 

Der eine oder andere von euch hat es schon mal ausprobiert und verzweifelt wieder aufgegeben

Hast du schon mal versucht deine Katze von Trockenfutter auf eine andere Ernährungsform umzustellen, wie auf Nassfutter oder BARF?

 

Das wird tatsächlich eine richtig Herausforderung und man benötigt viel Geduld und Ausdauer!

 

Aber woran liegt das?

Zum einen kann es daran liegen, dass bei Trockenfutter mit Zusätzen gearbeitet werden, die den „leckeren“ Geschmack für Katzen intensiviert, sprich es wird "Katzenkompatibel" hergestellt.

Stell dir vor du knusperst eine Tüte Chips weg, oftmals kann man erst aufhören wenn die Tüte leer ist, es macht regelrecht süchtig und man kann sich nur schwer dabei zügeln.

 

Hinzukommt, dass Katzen gern ihre Abneigung (Neophobie) gegenüber Neuem äußern und NICHTS fressen was man nicht kennt.

Sprich unsere Tiger gewöhnen sich schnell an einen Geschmack, eine Konsistenz, einen Geruch und frisst somit fortan nichts anderes mehr.

Aufgrund dessen, müssen oftmals Futterumstellungen kleinschrittig stattfinden. 


>> Ernährungsberatung für Hunde & Katzen <<

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